Holz und Stein
In einem wilden Gebirgsbach fand ich diesen Wurzelstock. Er hat einen Stein in sich aufgenommen. Ich nahm ihn mit nach Hause und seither weist er meinen Gästen den Weg zum Eingang.
Manche Leute machen das, sie nehmen Stücke aus der Natur, von denen sie sich besonders angesprochen fühlen, mit nach Hause. Quasi als Zeichen und Anstoß zu dieser Verbindung mit der Natur und zu diesem Moment der Inspiration. Ich auch.

Die Flexibilität dieses Wachstumsprozesses ist enorm. Das Holz wächst einfach um den Stein herum, lässt sich nicht beirren, birgt ihn und nimmt ihn mit auf seine Reise. Sind wir auch so flexibel? Oder denken wir in Gegensätzen? Holz oder Stein, Haben oder Sein, Lassen oder Nehmen, …?
Diese beiden, Holz und Stein, erinnern mich an das „und“. Daran, dass der Lebensprozess so weit und großzügig ist und für so Vieles Platz und Zeit hat. Platz für ein warmes Zuhause und Platz für kühles, sprudelndes Wasser. Zeit um etwas zu schaffen, meine Energie der Welt zur Verfügung zu stellen und Zeit um selbstvergessen im wilden Gebirgsbach zu waten.
Beim Gebet der Erde nehmen wir uns wieder Zeit für uns selber und auch Zeit um die Natur auf uns wirken zu lassen. Im Kontakt mit dem großen Geheimnis werden wir auch wieder bitten und danken. Herzliche Einladung zum „und“.
Anton Stelzhammer
Manche Leute machen das, sie nehmen Stücke aus der Natur, von denen sie sich besonders angesprochen fühlen, mit nach Hause. Quasi als Zeichen und Anstoß zu dieser Verbindung mit der Natur und zu diesem Moment der Inspiration. Ich auch.

Die Flexibilität dieses Wachstumsprozesses ist enorm. Das Holz wächst einfach um den Stein herum, lässt sich nicht beirren, birgt ihn und nimmt ihn mit auf seine Reise. Sind wir auch so flexibel? Oder denken wir in Gegensätzen? Holz oder Stein, Haben oder Sein, Lassen oder Nehmen, …?
Diese beiden, Holz und Stein, erinnern mich an das „und“. Daran, dass der Lebensprozess so weit und großzügig ist und für so Vieles Platz und Zeit hat. Platz für ein warmes Zuhause und Platz für kühles, sprudelndes Wasser. Zeit um etwas zu schaffen, meine Energie der Welt zur Verfügung zu stellen und Zeit um selbstvergessen im wilden Gebirgsbach zu waten.
Beim Gebet der Erde nehmen wir uns wieder Zeit für uns selber und auch Zeit um die Natur auf uns wirken zu lassen. Im Kontakt mit dem großen Geheimnis werden wir auch wieder bitten und danken. Herzliche Einladung zum „und“.
Anton Stelzhammer
Anton S. - 19. Nov, 09:20